So kann der Weihnachtsbaum nach Weihnachten weiterleben

Alle Jahre wieder erfreuen wir uns am schön geschmückten Weihnachtsbaum. Allerdings häufig auch mit einem weinenden Auge.

Ein Weihnachtsbaum wächst zwischen 10 und 15 Jahre, je nach Höhe, die er erreichen soll. Große Exemplare über 3 Meter Höhe brauchen dabei auch mal 20 Jahre. Also eine recht lange Zeit, nur um uns ein paar Wochen zu erfreuen und dann als Brennholz zu enden. Jedoch gibt es Möglichkeiten dies zu verhindern.

Woher kommt der Weihnachtsbaum eigentlich?

Der Brauch sich im Winter immergrüne Pflanzen ins Haus zu holen geht zurück bis auf die Kelten. Bereits die Druiden verehrten immergrüne Pflanzen. Besonders beliebt bei ihnen war dabei die Mistel, aber auch Nadelwälder waren im Winter für sie heilige Orte. Das Immergrün der Bäume symbolisierte für Druiden die Wiedergeburt der Natur nach dem langen Winter. Wir wissen, dass Winter damals hart waren. Ein Symbol dafür, dass die Natur wieder grüner wird gab den Menschen Sicherheit und beruhigte sie.

Der Weihnachtsbaum hat eine ganz ähnliche Bedeutung. Man vermutet seinen Ursprung heute im französischen Elsass, wo man begann die immergrünen Zweige, die man sich über den Winter ins Haus geholt hatte, weihnachtlich zu schmücken. Der erste Weihnachtsschmuck bestand aus Dingen, die die Natur hergab etwa Äpfel oder andere essbare Früchte. Auch selbstgebastelte Blüten wurden damals an den Baum gehängt. Die Christbaumkugel aus Glas verbreitete sich erst im 19. Jahrhundert.

Die Nordmanntanne ist am beliebtesten

Ihren Namen hat sie nicht etwa von der Himmelsrichtung. Der finnische Botaniker Alexander von Nordmann hat die Baumart 1836 im Kaukasus entdeckt. Der Name ist also auf den Entdecker zurückzuführen. Da sie eine hohe Dichte an Zweigen und einen gleichmäßigen Wuchs mitbringt, hat sich die Baumart schnell als Weihnachtsbaum verbreitet. Die weichen Nadeln ermöglichen es auch Kindern schmerzfrei Schmuck an den Baum zu hängen. Schnell wurde die Nordmanntanne deshalb gezielt als Weihnachtsbaum gezüchtet.


Ein Muss für jeden Weihnachtsbaum:

affiliate Links


Den Baum vor seinem traurigen Schicksal bewahren

Eines haben leider die meisten Weihnachtsbäume gemeinsam: Sie enden meist als Brennholz. Dieses Schicksal kann man ihnen aber ersparen und dazu muss man nicht unbedingt einen Baum aus Plastik kaufen. So gibt es heute immer häufiger die Möglichkeit Weihnachtsbäume zu mieten. Dabei mietet man den Baum beim Gärtner oder Züchter und bekommt diesen in einem großen Topf. Er wird also nicht abgesägt und in einen Ständer gestellt, sondern wird mit samt Wurzelwerk in einen großen Topf gepflanzt. So kann er nach den Feiertagen vom wieder in den Boden eingepflanzt werden und weiterleben. Eine wie ich finde sehr schöne Idee, um Weihnachtsbäumen ihr trauriges Schicksal ersparen zu können.

Habt ihr schon Erfahrung gemacht mit Weihnachtsbäumen im Topf? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Veröffentlicht von natural_philipp

mit der Natur verbunden

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: